Review

Inhalt:

In der chinesischen Martial-World, historisch angelehnt an die Ming-Periode. Nach der Schlacht von Tianshan wird "Flaming Cloud Devil" Gu Han-Hun (Alex Man Chi-Leung) von den "Masters of Evil Fire God Power" schwer verletzt und geblendet. Diese Masters sind "Flying Loops" Sun Bi Ling (Siu Yam-Yam aka Shaw Yin-Yin), "Heavenly Foot Monster" (Sek Kin aka Shek Kien), "Flying Bells" Liu Piao-Piao (Chan Sze-Kai) und "Thunderbolt Devil" (Lung Tien-Hsiang). Gu gilt als tot, überlebte aber in einer grottenähnlichen Höhle. 

20 Jahre später...:

Long Jian-Fei (Erh Tung-Sheng aka Derek Yee), ein junger KungFu-Fighter, wird nach einem Kampf gegen "Icy Heart in White Gown" Ouyang Hao (Ku Kuan-Chung) verletzt, stürzt von einer Klippe, wird aber durch den Goldenen Drachen "Dameng" gerettet, und zu Gu Han-Hun gebracht. Gu ist der Einzige, der die tödliche Technik "Buddha´s Palm" beherrscht, und diese Long beibringen will. Wenn dieser ihm das "Golden Egg" und das "Golden Dragon Dagger" vom "Golden Dragon" beschafft. 

Auf seinem Weg begegnet er Bi Gu "of East Island" (Lo Lieh), der Long ebenfalls seine KungFu-Technik beibringen will, und er rettet die beiden Qiu-Schwestern, Qiu Yu Juan ("Kara" Hui Ying Hung) und Qiu Yu Hua (Candice "Candy" Yu).

Die Schwestern und Long werden kurzzeitig von Sun Bi Ling gefangen gesetzt, doch sind die "Masters of Evil Fire God Power" auch untereinander verfeindet, und Sun Bi Ling wird vom "Heavenly Foot Monster" getötet.

Nach etlichen Intrigen, Wirren und einigen Kämpfen kommt es zum Show-Down zwischen Gu Han Hun, Long Jian Fei, den Qiu-Schwestern, Bi Gu sowie all ihren Feinden!

Kritik:

Au Backe war das ein Sch... Mist, wollte ich schreiben. Leute, das ist ein derart bescheuerter Film, ein solch hanebüchen-schwachsinniger, grottenschlechter und miserabler Streifen, dass selbst mir da die Worte fehlen.

Im Jahre 1982 kurbelte Regisseur Taylor Wong diesen "Fantasy"-Eastern für die Studios der Shaw Brothers runter, der ein Sammelsurium von durchgeknallten Figuren, irrationalen Handlungen, schlechten Effekten und vor allem einer kaum durchschaubaren, wirr-konfusen "Handlung" ist, der man so gut wie gar nicht zu folgen vermag. Taylor Wong verzapfte da einen WuXia, dass mir da nur die Resthaare zu Berge standen. 

Leute, das ist so schlecht, dass ich das kaum hier in Worte fassen kann. Da dreht sich alles, vor allem der Magen um, oder dessen Inhalt heraufbeschwörend, sprich das Filmchen ist zum Ko..., ach, lassen wir das. Ich will hier nicht sprachlich abgleiten.

Was wäre zu sagen bzw. schreiben? Splish-splash und Kawumm, ... ohne Sinn, ohne Verstand. Und sonst? Hohes Tempo, sehr hohes Tempo, die einmal mehr illustren Shaw-Sets, Starpower ala Shaw Brothers, und ein paar rasant-wirre Fights. Das war´s an Positivem, was zu 2 Gnadenpünktchen führt. Der Rest... ist Asche. 

Da läuft alles durcheinander. Und man zählt die Sekunden, die Minuten, die ganzen 92 Minuten, an Wirrwar und Chaos. Also Leute, nix gegen Trash, wenn der noch witzig-unterhaltsam ist. Aber was hier "geboten" wird, spottet jedwedem Beschreibungsversuch.

Tja, also, nun. Die Darsteller..., was wäre da zu erwähnen? Erh Tung Shen (aka Derek Yee) ist hier der Held, tja, wenn er nicht zur Mitte hin nicht einfach mal so verschwinden würde, dann wieder auftaucht, um im wirr-chaotischen Finale mitzumischen, mitzumixen in der trüben WuXia-Brühe Taylor Wongs. Er ist bemüht, sagen wir´s mal so. Alex Man Chi-Leung als ..., ja als was? Der Master aus der Höhle, der eine dem Film den Namen gebende Technik beherrscht. Tja, die sieht man vor lauter Laser-Strahlen und -Brimborium allerdings nicht, und wird Erh Tung Sheng auch nicht in einer Ausbildung beigepuhlt. Tja also äh, so what?

Lo Lieh, eigentlich eine Genre-Ikone, vagabundiert -ständig "Bi Gu of East Island" ausrufend- als gewitzt-smart wirkenwollender Hallodri durch diesen Streifen. Also in jedem seiner wohl über 100 Eastern sah ich ihn besser. Aber das liegt eben am miesen Script. Sek Kin (aka Shek Kien), der Mega-Villain aus Bruce Lee´s "Enter the Dragon" ("Der Mann mit der Todeskralle", siehe mein Review auf dieser Webseite), fällt genauso als Grey-Hair-Schurke hier ab. Leute, das sind doch gestandene Eastern-Granden, die diesen Murks mittragen mussten, die lässt man hier SO hängen? "Voll Sauerei, Onkel Olli!" hätte mein Neffe Leon dazu gesagt!

Ku Kuan Chun, Lung Tien-Hsiang, Ching Miu, charismatische Darsteller der Shaw Brothers. Auch sie mussten sich für diese Farce hergeben. So wie "Kara" Hui Ying Hung, die konnte mir nur leid tun. So wie "Candy" Candice Yu..., die beiden weiblichen Akteure konnten da auch nichts retten.

Und da ist dann noch "Dameng", das golden Drachen-Monsterchen als Kaiju-Verschnitt, eine billige Karnevals-Figur mit Menschen drin, ala Godzilla, nur noch billiger und ... peinlicher. Au Backe.

Die Fightaction, einige rasant-wirre und hastige KungFu-Kämpfe..., sind nicht das Wichtigste in Taylor Wongs krudem Werk, und verlieren sich im Splish-splash-Laserstrahlgewitter und Explosiönchen-Wirrwar.

Keine Empfehlung meinerseits.

2/10.

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