Als ich zum ersten Mal einen Jackie Chan Film sah, klappte mir mein Unterkiefer vor Bewunderung runter und vermochte sich erst mit dem von Outtakes gespickten Abspann wieder zuschliessen.
Das dies nicht besonders intelligent ausgesehen haben mag ist wohl jedem bewusst, war mir während dieser spektakulären 90min aber total egal. Diese Kurzbewertung richtet sich genau an all diejenigen denen es ähnlich erging.
Ong-bak hat es wieder geschafft meine Leidenschaft für Martrial Arts Filme zu wecken und das ohne Computer Effekte und Blitzschnelle Schnitte. Der Hauptdarsteller beherrscht seinen Sport wie kein Zweiter und weist sämtliche neue Jackie Produktionen in ihre Schranken.
Ohne Kompromisse ein zugehen zeigt der Besson-Cut dieser Thailändischen Perle spektakuläre Kämpfe ohne störende Video-Clip Optik. Ein Muss für jeden Fan einer zünftigen Klopperei auf der Leinwand.
Allerdings sei gewarnt vor Story-Armut, denn Ong-bak glänzt weder durch Charakter-Zeichnung noch durch einen interessanten Plot. Die gut choreographierten Kämpfe stehen zweifellos im Vordergrund und werden den Liebhaber anspruchsvoller Filme oder des Independent Kinos abschrecken.
Für die besten Kämpfe seit Jackie Chan hat sich Ong-bak 9/10 Punkten verdient.