Wenn mich jemand fragen würde, wer die absoluten Top-Stars im Eastern-Kino sind, würde ich antworten: Bruce Lee, Jet Li, Jackie Chan, Donnie Yen, David Chiang, Ti Lung, Wang Yu, Sonny Chiba und Gordon Liu. Habe ich noch jemand vergessen? Ja, das habe ich, und zwar den Thailänder und neuen Stern am Eastern-Himmel Tony Jaa. In seinem Muay-Thai-Film "Ong-Bak" zelebriert er uns die Reinkarnation des wahren Kampfkunstkinos und beschert uns authentische, so noch nicht gesehene Kampfszenen. Das Kampfsportfilme meist keine allzu gehaltvolle Handlung haben ist Fakt. Prachya Pinkaews Streifen macht da keine Ausnahme und bietet eine banale Rahmenhandlung, die nur dazu dient, eine Brücke zwischen den wirklich sensationellen Kampf- und Actionszenen zu schlagen. Und die sind es auch, die "Ong-Bak" für wirklich jeden, der sich nur ansatzweise für Kampfkunst interessiert, absolut sehenswert machen.
Fazit: Tony Jaa verteilt Tritte, Knie- und Ellenbogenschläge, dass einem permanent die Kinnlade herunterklappt. Das hat man in dieser (Stil-)Form noch nie und mit dieser unglaublichen, nachhaltigen Intensität seit Bruce Lee nicht mehr gesehen. Einfach umwerfend!