Review

Handlung:
Kayla hat es nicht leicht. Ihre Mutter ist seit des Todes ihres Bruders schwer drogenabhängig und sie muss neben dem College als Putzfrau arbeiten. Bei ihrem Nerd-Kumpel Isaac, der auf sie steht und ihr Programmierung beibringt, entdeckt sie eine Kopie eines seltsamen Spiels namens CURS>R.
Für das Durchspielen winkt ein, scheinbar noch nicht eingelöstes, Preisgeld in Höhe von 125.000 $. Kayla beginnt das Spiel und bekommt schnell mit, dass dieses Textadventure nicht nur Auswirkungen auf die Realität hat, und zwar ziemlich heftige, sondern auch nicht einfach beendet werden kann.

Meinung:
Ein verfluchtes Videospiel. Nicht unbedingt eine wirklich neue Idee. Gleiches gilt für das "Choose or Die" und die Natur des Fluchs. Quasi ein Jumanji-Text-Adventure, das einen saftigen Horroreinschlag bekommt.
Aber mit bekannten Ideen kann man trotzdem erstklassige Filme drehen. Trotz der Stimme von Robert Englund und einem wie gewohnt guten Eddie Marsan ist "Choose or Die" aber nicht erstklassig.
Zwar hat der Film einige fiese Ideen, aber ich fand ihn weder sonderlich atmosphärisch, noch wirklich spannend. Auch der Score von Prodigy-Gründer Liam Howlett und die "Glitch-Effekte" haben mich nicht wirklich abgeholt. Dazu dann eine Protagonistin, die ich nicht wirklich sympathisch finde und dementsprechend nicht mit ihr mitfiebere, und schon können auch ein an sich ordentlicher Cast und einige solide FX nicht mehr viel rausreissen.
Da hilft es wenig, dass der Film per se durchaus kurzweilig geraten ist.

Kurzum:
Nicht gerade innovativer, aber nett besetzter und teils fieser Horrorstreifen, der leider bei mir trotz Kurzweil nicht wirklich zünden will.

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