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Found Footage trifft Arthouse. Nach buchstäblich hunderten BLAIR WITCH PROJECT Imitationen glaubt kein Mensch mehr an das angeblich echte Filmmaterial, schon gar nicht wenn es so ausschaut wie in dem Fall. Dass die Hobbyfilmer diesmal keine Doku sondern ein Musikvideo in der Wüste drehen wollen, muss wohl bereits als erfrischende Neuheit gewertet werden. Doch die erste Stunde Laufzeit zieht sich wie Kaugummi. Dann ab der Mitte wird es mit einem Schlag extrem verworren, für das Subgenre ungewöhnlich blutrünstig und absolut hektisch. Viel Glück dabei, dem Geschehen ab diesem Zeitpunkt noch folgen und einen tieferen Sinn hinter all dem entdecken zu können. Es wird ein anstrengender Trip! Zugegeben: Einige Aufnahmen in dem filmischen Drogenrausch sind gelungen, ebenso manche Geräuscheffekte. Eine Gefühl ist Verstörung ist da. Wäre all das nur Teil eines besseren Films...