Review

Es fällt wirklich schwer, diesen Film objektiv zu kritisieren, weil man verdammt nochmal nicht weiß, was einem der Regisseur mit dieser Nummer sagen will.

Zu Beginn fängt alles noch ziemlich einfach und verständlich mit den beiden James-Brüdern an, die nach ihrer Flucht aus dem Gefängnis bei der "harmlosen" Familie Ryan unterkommen und diese in ihre Gewalt bringen. Doch nach einiger Zeit wird klar, dass hier gar nicht so eindeutig ist, wer hier wen in seine Gewalt bringt. Die Ryans' entpuppen sich schnell als mindestens ebenbürtige Psychopathen - so vernaschen Mutter und Tochter schon schnell mal die beiden Gangster nur um festzustellen, das es Daddy einem doch besser besorgt! Zur Krönung stellt sich jedoch heraus, dass im Keller neben dem entstellten Sohn (oooch - ist der süüß!!!) noch eine illustre Zombie-Gesellschaft aus Papi's Kuriositätenkabinett beherbergt wird. Fein - jetzt kann’s losgehen. Mittlerweile hat auch noch die örtliche Dumpfbacken-Polizei Stellung bezogen, angeführt vom blonden Lederjacken-Gift, die aufgrund ihres beschränkten Wortschatzes ("Fuck, the fucking motherfuckers!") Ozzy Osbourne bestimmt gefallen dürfte. Der muntere Shoot-Out beginnt - Jeder-Gegen-Jeden: Ryans', James' und Bullen, da kann selbst die kleine 12-jährige Tochter nicht widerstehen und mischt munter mit der Pump-Gun mit.

Toll, das ist genau der Film, den wir gebraucht haben. Hinter diesem Film steckt möglicherweise ein verkappt krankes Gehirn wie David Lynch oder Quentin Tarantino, wäre da nicht der meilenweite Unterschied, dass deren Filme sich gerade mit Stil, Niveau und Genialität auszeichnen. Dies fehlt "Killers" leider an allen Ecken und Enden; wenn wir das Werk jedoch als Amateur-Psycho-Actioner deklarieren, bleibt immerhin eine Wertung im unteren Mittelfeld übrig!

Details
Ähnliche Filme