Review

Spoiler inside!

Mein erster und einziger Film, den ich von Steve McQueen kenne, er ist wirklich brilliant, dazu die passende Synchro von Clint Eastwood. Dustin Hoffmann hat mir auch gut gefallen (so dicke Brillengläser hab ich noch nie gesehen*g) allerdings konnte er sich nicht so präsentieren wie Steve, aber das lag an der Rolle. Dieses Machwerk ist mitunter der Vorreiter für z. b. Fortress, Lock Up, Absolom oder andere Knastfilme. In tollen Kamerabildern wird das dreckige, harte Leben im Gefängnis gezeigt, wo strenge Regeln herrschen und die Gefangenen gefoltert werden, wenn sie nicht gehorchen. Besonders die Zeit der Einzelhaft von McQueen ist eine schauspielerische Glanzleistung, man glaubt, der kratzt wirklich gleich ab. Sogar eine witzige, markante und sarkastische Sprüch findet man in der einen oder anderen Szene wieder. Allerdings hat der Film auch 2 Schwächen, die ihn von einem absoluten Meisterwerk abhalten. Einmal die extrem lange Laufzeit von fast 2,5 Std und das Ende, einerseits war die Dorfszene zu lang (besonders, weil da die ganze Zeit kein einziges Wort gesprochen wird) und der Schluß fast ein bisschen zu einfach, da Steve tatsächlich die endgültige Flucht gelingt. Wäre er in den Fluten ertrunken, hätte es besser gepasst, so fies das klingen mag. Aber ansonsten ein Meilenstein unter Gefängnisfilmen, der besonders durch McQueen und Hoffmann getragen wird.
Wertung: 9/10

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