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Und jetzt ist die ein Jahr lang gekidnappte Frau glücklich und bereit, ihren Entführer zu heiraten! Was ist das: Stockholmsyndrom der Film? Nachdem im ersten Teil anscheinend bereits alle erdenklichen (?) sexuellen Abartigkeiten (pah!) abgefrühstückt wurden, steht hier nun die "Romanze" im Mittelpunkt. Dementsprechend langweilig fällt das Sequel aus. Im Grunde kann man nur noch von einem Wohlstands-Porno sprechen, denn die handelnden Figuren stellen nonstop ihren exquisiten Lebensstil zur Schau: speisen fein, fahren in teuren Autos an Stränden entlang und feiern Partys in alten Herrenhäusern. Öde. Ähnlich wie in den TWILIGHT-Stinkern wird eine Dreiecksbeziehung angedeutet, weil die Frau eine neue Flamme hat, doch genau wie bei den Vampir-Schmachtstreifen kommt nie wirklich etwas dabei rum. Das ist der Stoff, aus dem weltfremde Tagträume für einsame, gelangweilte Hausfrauen sind.