Review

The First Dance

Nachdem vor ein paar Jahren die Jordan-Doku steil ging und sogar Nicht-Basketball-Kenner fesseln konnte, schiebt Apple+ nun mit „They Call Me Magic“ nach und setzt Earvin „Magic“ Johnson, ebenfalls einem der besten Spieler aller Zeiten, ein dokumentarisches Denkmal - über Spiele und Pässe, Affären und Aids, Rivalitäten und den unbedingten Willen zum Erfolg…

Durchdachter No-Look-Pass

Earvin „Magic“ Johnson bietet als Person, Vorbild, Showman, Geschäftsmann definitiv genug Material für eine Doku. Auch für eine Dokuserie mit vier je einstündigen Folgen. Seine Erfolge auf dem Parkett, das Dreamteam, seine Bedeutung für L.A., seine Rivalitäten mit Bird, MJ oder Isaiah Thomas, seine Freundschaften mit Bird, MJ oder Isaiah Thomas. Aber natürlich auch sein turbulentes Privatleben mit Sexorgien, On-and-Off-Beziehung, Affären und (nie ausgebrochener) HIV-Erkrankung. Alles drin, alles dran, alles legendär, alles interessant. Für Basketballfans nichts Neues. Aber selbst für die launig, hochwertig produziert, nicht zu verherrlichend und zum Teil spektakulär, wie Magic eben spielte, war und auftrat. Ähnlich wie „Arnold“ auf Netflix - die richtige Balance aus „Ehre wem Ehre gebührt“ und „es ist nicht alles Gold was glänzt“. 

Fazit: ein magischer Basketballer, ein wildes Leben, ein mächtiger Mann - sie nennen ihn nicht umsonst „Magic“! 

Details
Ähnliche Filme