Eine tolle Optik zeichnet "Crying Freeman" aus. Schön choreographierte und an den John Woo-Stil erinnernde Shoot-Outs, die meist in Zeitlupe zu sehen sind, aber nicht unbedingt zelebriert werden, stellen das Markenzeichen der Action dar. Allerdings sind vereinzelt auch, besonders zum Ende hin, Schwertkämpfe vertreten.
Eine gute Kameraführung zeigt sich aber auch in idyllischen Bildern, die eine schwer zu beschreibene Atmosphäre einfangen. Recht mystisch wie die ganze asiatische Story um den Freeman.
Einige Löcher treten in der sonst abwechslungsreichen Handlung jedoch auf. Einige Personen bleiben beispielsweise doch sehr rätselhaft. Die Spannung ist während des Filmes nicht zu jeder Zeit auf hohem Niveau, da einige unwichtige Passagen zu lang geraten sind.
Mark Dacascos verkörpert den Freeman mit einer unglaublichen Ausstrahlung wirklich sehr gut. Der Rest der Darstellerriege macht ebenfalls einen guten Eindruck. Zahlreiche unterschiedliche Charaktere treten auf und schaffen viel Abwechslung.
Fazit: Die Optik glänzt und die Handlung ist sehr facettenreich, auch wenn sie das ein oder andere Loch aufweist. Nicht immer spannend, aber durchaus unterhaltend.