Review

Immer wenn in den letzten Jahren Bruce Willis draufstand, wusste man, man hat es mit einem C-Movie zu tun. Dieser Film gehört eher in die B-Liga, wenngleich der Streifen eine leicht trashige Note hat, wie auch die anderen Filme von Regisseur Johnson. Und so ist das Drehbuch dann auch recht schwach, wenngleich die Dialoge nie das Schwachsinns-Niveau besagter C-Movies erreicht. Interessant ist zudem, dass eine Figur in den Mittelpunkt gestellt wird, die sonst immer nur die große Nebenrolle darstellt: den Chef-Killer der Gangsterorganisation. Und auch wenn die Motivation der Figur nicht überzeugend genug ausgearbeitet worden ist, so macht Michael Rooker dennoch viel Spass! Olga Kurylenko spielt eine recht große Rolle, Malkovich darf ein wenig philosophieren und Bruce Willis ist zwar von Schauspielkunst weit entfernt, bringt aber doch deutlich mehr Mimik und Dialog mit als seine anderen Werke.
Richtig gut ist die Filmmusik, die an Morricone und Vangelis erinnert und das geschehen etwas ironisch auflockert. Das ist auch nötig, denn gestorben wird hier zuhauf. Und wenn gestorben wird, dann wirds auch extrem blutig. Stellenweise fühlt man sich in einem Splatterfilm. Die FSK18 ist da absolut berechtigt!
Unterm Strich ein leicht trashiges Gangster-Splatter-Movie auf B-Film-Niveau, das aber irgendwie doch Spass macht.
Gute 6 Sterne!

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