Der erste Film war ein okayer Home Invasion-Thriller, der mit Kevin James als Neonazi lockte, aber vor allem mit Lulu Wilson als gemeingefährliche 13-Jährige überraschte.
Nun ist Ms. Wilson selbst bereits 18 (im Film 16) und der Überraschungseffekt zieht nicht mehr wirklich. Dass jetzt zufällig schon wieder ein paar rassistische Arschlöcher in ihre aktuelle Bleibe eindringen, zeigt ganz gut das Niveau des Drehbuchs und die Notwendigkeit dieses Sequels. Da hilft es auch wenig, dass Becky das Geschehen des Öfteren „clever“ kommentiert, der Film bleibt leider ziemlich dumm.
Das Stuntcasting besorgt diesmal Sean William Scott („Stiffler“ aus AMERICAN PIE) als Anführer der „Brotherhood“ – was kommt als nächstes – Rob Schneider als White Supremacist?
Taugt denn zumindest die „Action“? Nicht wirklich. Zwar gibt es vereinzelte Goreszenen, doch diese sind im Vergleich zum Original harmlos, amateurhaft umgesetzt oder finden gleich offscreen statt. Das einzig wirklich brutale ist hier die Gewalt gegen Tiere.
Fazit: Ein komplett unnötiges Sequel, das im schlimmsten Fall noch in ein neues Franchise ausarten könnte.