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Nachdem im Moor eine uralte Moorleiche gefunden wurde, werden Betriek und ihre Familie von einem der Archäologen angegriffen. Irgendwer zaubert eine Hexen-Legende hervor.

Holland-Horror. Mag ich eigentlich. Aber hier passiert im ersten Drittel mal fast nichts, abgesehen von dem Fund der Moorleiche und einem Mann, der wie nebenbei sein Leben aushaucht. Bis zum Angriff vergehen fast 40 äußert langatmige Minuten.

Zwar gibt es ein paar hübsch atmosphärische Moorbilder mit Nebel zu sehen, das reicht aber nicht. Zumal die Hauptfigur mit einem leichten Wutproblem auch nicht gerade sympathisch rüberkommt.

Das war nix. Etwa zur Hälfte hab ich aufgegeben.

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Moorleichen und dergleichen Betrieks Mutter musste die Ermordung ihrer eigenen Mutter mit ansehen, Betrieks Mann kam auch ums Leben – kein Wunder, dass die Familie denkt, mit einem Fluch belegt zu sein. Die Funde von Moorleichen gleich nebenan scheinen damit zunächst nichts zu tun zu haben, doch als sich merkwürdige Vorkommnisse und gar Mordversuche häufen, schließt sich langsam ein Kreis. MOLOCH kombiniert Familiendrama und Folkhorror – wie viele andere Filme vor ihm. Das Setting ist recht atmosphärisch, die Charaktere sympathisch, doch der Film tritt auf der Stelle, kommt nie so richtig in Gang und so wirkt das Finale irgendwie überstürzt. Hier wäre ein strengerer Spannungsaufbau wünschenswert gewesen, denn die Auflösung ist in sich stimmig – und zugleich tief traurig.

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