Brian Paulin ist einer meiner Favoriten, wenn es um Splatter Effekte geht. Blutig, brutal und alles handgemacht. In seinen alten Filmen manchmal auch sehr billig, aber dafür immer sehr einfallsreich.
Leider bietet der Film nicht viel Story und Spannung. Viele Kulissen hat er auch nicht. Das meiste spielt sich auch drinnen ab. Die Räume sind trist und fast leer. Hat er vielleicht wieder in seiner Garage gefilmt, wie bei seinen anderen Filmen? Aber egal. Die Story steht bei so einer Art Film nicht im Vordergrund und ist hier ausreichend, weil das Ganze drumherum stimmt. Er kann aber auch spannende und gruselige Geschichten erzählen, wie er z.B. bei Cryptic Plasm bewiesen hat. Wie bei dem gerade erwähnten Film, spielt er auch hier wieder eine Hauptrolle. Das macht er wie immer, sehr gut, finde ich. Seine oft ruhige und zurückhaltende Art, finde ich sehr passend in den sonst so gewalttätigen Filmen.
In dem Film geht es hauptsächlich um handgemachte Splatter Effekte, und davon gibt es eine Menge. Ich würde sagen, die sind sogar noch härter und realistischer als sonst bei ihm. Diesmal gibt es keine Monster, Zombies oder andere Wesen. Die Gewalt kommt von Menschen und die Opfer sind Frauen und Männer, und diesmal sogar auch ein Kind.
Wie bei seinen anderen Filmen ist die Atmosphäre wieder sehr genial. Die kranke und düstere Stimmung des Films überträgt sich auf die Musik und Soundeffekte. Die Störgeräusche geben dem Ganzen noch den letzten Feinschliff.
Meine Bewertung wirkt für manche vielleicht zu hoch, aber in dem Genre ist er mit seinen no Budget Filmen einer der Besten, würde ich sagen. Mit den wenigen Darstellern, Kulissen und viel Handarbeit bei den Effekten, schafft er es immer, aus wenig viel zu machen. Ich hatte viel Spaß an dem Effekte Spektakel.
Fazit: Ultraharter Gore in einer kranken Story.