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Staffel 1

Inhalt: Rowan Atkinson (Mr. Bean, Blackadder, Inspektor Fowler) als Housesitter in Nöten. Als er das Haus eines reichen Ehepaars, die Kunstliebhaber sind, betreuen soll, macht er die Bekanntschaft mit einer kleinen Hummel, die fortan als Störenfried in den heimischen vier Wänden umher geistert. Doch das Problem ist nicht nur dieses kleine Insekt, auch der empfindliche Magen des Haushundes und drei Einbrecher machen dem Sitter ordentlich zu schaffen. Fazit: "Man vs. Bee" lässt den englischen Komiker endlich wieder aus der humoristischen Versenkung erscheinen und in physischer Bestform aufspielen. In typischer Atkinson-Mimik präsentiert er uns eine Art Best of der letzten Jahrzehnte, die eine gehörige Portion Slasptick und eine Spur schwarzen Humor mit sich bringt. Man könnte jetzt an einen Ausverkauf des genialen Komikers denken, denn der Streaminganbieter Netflix, der das produziert hat, lässt sich finanziell nicht lumpen und buttert ordentlich Geld in seine Filme und Serien, die allerdings dann oft doch sehr strukturiert, optisch seriell und kalt durchkomponiert auf mich wirken. Hier schrieb zum Glück Atkinson auch als Autor mit und kann seiner Figur damit ordentlich Zucker geben. Natürlich erinnert das nicht von ungefähr an Mr. Bean und seine witzigen Eskapaden. Aber sei´s drum, der Mann ist auch mit 65 immer noch ein Garant für gute Laune und offensichtlich topfit. Die Geschichte wurde auf 9 Episoden aufgeteilt, die bis auf den Auftakt (19 Min.) sich zwischen 9 bis 11 Minuten einpendelt. In Form eines Spielfilms hätte diese nette Komödie ebenfalls gut funktioniert, doch man wollte dem Zuschauer wohl häppchenweise Klicks abnehmen, was wohl dem Zugpferd geschuldet ist. "Man vs. Bee" ist Chaos pur und dabei recht kurzweilig bzw. stets unterhaltsam.

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