Review

SciFi aus Österreich? Geht das?

Mitnichten.

Optisch ist der Film von Regisseuring Magdalena Lauritsch durchaus
ansprechend. Größtenteils auf der Raumstation spielend hat der Film ein
eher nüchternes - der Geschichte zuträgliches Setting. Leider ist der
Film vom Ton her schwer verständlich - das ist mir nun schon mehrfach
bei deutschsprachigen Filmen aufgefallen - die Darsteller sind schwer zu
verstehen: und nein es liegt nicht an Til Schweiger oder dem
österreichischen Akzent (der hier zwar gelegentlich durchbricht) aber
ich meine die grundsätzliche Klarheit der Dialoge.

Auch darstellerisch bewegt sich der Film eher auf TV-Niveau. Keiner der
Darsteller war mir bekannt (was nichts schlechts ist) - aber überzeugt
hat mich auch keiner. Dazu kommt das die Rollen alle eher unsympathisch
angelegt sind und somit der "Mitfieberfaktor" gen Null geht.

Storytechnisch ist das auch nichts neues: Die Erde hat sich mal wieder
(fast) selbst zerstört. Großkonzerne haben Regierungen abgelöst und
betreiben Raumstationen auf denen Forschungen zur Rettung des Planeten
betrieben werden. So weit so eintönig


Somit bleibt Rubikon bemüht ohne zu überzeugen.

Der Film wurde mir von PLAION PICTURES als Ansichtsexemplar  zur Verfügung gestellt.

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