Review

Ziemlich overhypte Slashersatire, die letztlich das selbe wie immer serviert:

Ein Haufen kopfloser Twens aus einer wohlhabenden Woke-Bubble stolpert nach einem harmlosen Mord-im-Dunkeln-Spielchen über echte Leichen, während sie außerhalb des Hauses ein Orkan von der Außenwelt (inkl. dem Internet) abschneidet.

Es dauert nicht lange, dann zerfleicheischen sich alle im wahrsten Wortsinn gegenseitig, jede/r verdächtigt jede/n, natürlich nicht ohne Verständnis, man ist ja sensibel.

Der Film hat eine witzige Auflösung und sieht schick aus, wirkt inhaltlich aber schnell redundant, zumal einem die Identität des oder der Killer/s (m/w/d) ziemlich piepe ist und einem das zeitgemäße Gezeter bald auf den Geist geht.

Da waren andere Filme schon deutlich schärfer am Zeitgeist, wie z. B. ASSASSINATION NATION (2018) oder TONE-DEAF (2019), in dem das Opfer dem Killer kulturelle Aneignung vorwirft, weil der ausgerechnet mit einem Tomahawk auf sie losgeht.

Von Klassikern wie HEATHERS wollen wir da gar nicht erst anfangen.

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