Review

Ein intelligentes, impressionistisches Stück Science-Fiction Kino der siebziger Jahre. Der Film bleibt einer der am meisten unterschätzten und intelligentesten Beiträge im "Natur-läuft-Amok" Kanon des Genre-Kinos.
Es ist berauschend die Ameisen zu sehen, die durch ihre disziplinierte Zielstrebigkeit über die arroganten Wissenschaftler triumphieren. Die Menschen werden durch einen stereotypen Professor (englisch, bärtig, allzu rational ) und seinem Sidekick vertreten, zusammen mit einer obligatorisch benötigten langhaarigen brünetten Augenweide. Ab der Mitte des Films begann ich immer mehr Sympathien für die Ameisen zu entwickeln.
Obwohl der Film nicht ohne Schwächen ist. Nach den ersten 10 Minuten fragte ich mich sich ob es sich hier um eine Dokumentation handelt, weil es teilsweise schon arg lange Ameisen Filmsequenzen zu sehen gibt.
Auch das Tempo gegen Ende ist etwas problematisch.
Der Film wirkt auch nicht wie ein Krieg zwischen Mensch und Tier, eher wie zwischen einigen schusseligen Wissenschaftlern und ein paar Ameisenhaufen die durch magnetische Fluktuationen aus dem Weltall gesteuert werden. Und selbst wenn die Ameisen am Ende gewinnen, ist das einzige was sie gewinnen nur eine große Fläche Wüste.
Dennoch ist es eine schleichende Reise in die Tiefen der Phantasie, die dem Zuschauer Zeit genug gibt, um über das was auf dem Bildschirm erscheint nachzudenken.
8/10

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