kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 13.11.2012
Die Angst der 70er vor der Intelligenz eines Kollektivs, hier in Form eines halbdokumentarischen SciFi-Horrorfilms, der zur einen Hälfte auf Mikroaufnahmen von Ameisen setzt, zur anderen Hälfte auf ein kammerspielartiges Szenario mit nur wenigen Protagonisten, das an Filme wie "Dark Star" erinnert. Erstaunlicherweise gelingt es dieser ungewöhnlichen Mischung, eine bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen. Wissenschaftlich motivierte Erklärungen suchen die Nähe zur Realität und erzeugen damit das beklemmende Gefühl, dass Ameisen, wären sie auf ein derartiges Verhalten programmiert, durchaus dazu in der Lage wären, eine schwerwiegende Naturkatastrophe in Gang zu setzen. Das Ende ist kurz, abrupt und effizient und hinterlässt einen Hall, der bis heute nachwirkt.
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