Review

"Pearl", leider keine Perle.

Leider muss ich Reviewer david_bianco, größtenteils beipflichten, der Film ist recht langweilig, stets hofft man darauf das jetzt was losgeht, aber leider ist dieser Film so spannungslos inszeniert das sich die Fußnägel aufrollen.

Langsame Filme, die gemächlich erzählt werden okay, aber das hier ist eine Nummer zu gemächlich, denn nach der Gemächlichkeit kommt schon der Abspann.

Tatsächlich erhofft man sich von dem Film mehr Härte, mehr Psychoverhalten. Leider ist das aber nur die Geschichte eines Mädchens deren Traum zerplatzt.

Das Sie für Ihren Erfolg über Leichen geht, könnte man schon als Clickbait bezeichnen, denn die Morde haben eher weniger diesen Hintergrund. Vielmehr sind es soziale oder familiäre Aspekte die Pearl morden lassen. Sicherlich hätte Ihre Mutter Ihr all das Verboten, ermordet hat Pearl sie aber eher auf Grund dessen, dass Ihre Mutter Sie sehr schlecht behandelt und das immer wieder.

Einzig und allein über den Mord am Vater könnte man munkeln, dass dieser wegen seiner Pflegebedürftigkeit dahingerafft wird. Denn nach dem Mord an Ihrer Mutter müsste Pearl sich allein um Ihn kümmern und eine Tanzkarriere in den Wind schreiben. Schauspielerisch ist alles in Ordnung, die Effekte auch, aber mir ist die kleine, süße Mia Goth einfach nicht Psycho genug für eine angebliche Serienmörderin. 

Warum gerade dieser Film so gehyped wurde und auch noch Auszeichnungen bekommen hat, kann ich nicht nachvollziehen. 

Letzten Endes sitzt man ziemlich emotionslos (die Morde schocken heutzutage kaum noch, selbst das verfüttern von Leichenteilen an ein Krokodil lockt niemanden mehr hinterm Ofen vor) die ganze Filmzeit über da und hofft auf die große Wendung oder das es eben richtig abgeht, aber dann kommt auch schon der Abspann.

Da kann ich einfach keine Empfehlung aussprechen, so gern ich wollte.

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