iHaveCNit: The Invitation – Bis das der Tod uns scheidet (2022) – Jessica M. Thompson – Sony Pictures
Deutscher Kinostart: 25.08.2022
gesehen am 28.08.2022
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 7 – Reihe 13, Platz 15 – 21:00 Uhr
Neben dem eher im Tier-Survivalhorror angesiedelten „Beast“ kam dieses Wochenende auch ein weiterer Horror-Eintrag ins Kino, der sich wohl eher dem Vampir-Sektor zuschreiben lässt, so dass ich die Einladung zu „The Invitation – Bis das der Tod uns scheidet“ ins Kino angenommen habe, auch wenn ich einfach nur anwesend war.
Die junge Evie lebt nach dem Tod beider Eltern in New York und stellt sich die Frage nach der persönlichen Herkunft, so dass Sie bei einem Online-Dienstleister eine Nachforschung anstellt, bei der sich schon nach kurzer Zeit der Brite Oliver bei ihr meldet, der genaue Auskünfte zu ihrer Herkunft zu bieten hat und sie von ihrem erweiterten Familienkreis auf ein Hochzeitswochenende auf dem Anwesen des mysteriösen Walter eingeladen wird. Während sie und Walter sich näher kommen, kommt es zu diversen mysteriösen Zwischenfällen, in deren Mittelpunkt Evie zu stehen scheint.
„The Invitation – Bis das der Tod uns scheidet“ ist ein relativ harmloser Mysteryhorror und für den Hintergrund eines Vampir- bzw. Dracula-Films irgendwie sehr zahnlos und blutleer geworden. Mit dem Blick auf aktuelle, filmische und vergleichbare Filme muss ich sagen, dass zum Beispiel ein „Get Out“ von Jordan Peele eine wesentlich größere satirische und gesellschaftliche Relevanz bietet und auch „Ready Or Not“ von Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett hier wesentlich mehr Spaß und brutale Konsequenz geboten hat – auch wenn die durch ihre Rolle im Ensemble von „Game of Thrones“ und „Fast and Furious“ bekannt gewordene Nathalie Emmanuel durchaus einen guten Job in der Hauptrolle gemacht hat.
„The Invitation – Bis das der Tod uns scheidet“ – My First Look – 5/10 Punkte.