Deutschland, Anfang der 30er Jahre: Ein Kindermörder treibt in der Stadt sein Unwesen und hat schon einige Kinder auf dem Gewissen. Es wird eine Belohnung für die Ergreifung ausgesetzt, aber der Täter bleibt unbekannt. Der Untergrund plant ihn nun durch Spitzel bloßzustellen, welche die Kinder der Stadt pausenlos beobachten... Fritz Lang nutzte die wahre Geschichte eines Kindermörders, der in Düsseldorf 1929/1930 für Angst und Schrecken sorgte, und machte daraus einen spannenden und kurzweiligen Film, der heute als Kriminalfilm schlechthin bezeichnet werden kann. Die Darsteller spielen allesamt gut bis sehr gut. Hervorzuheben ist dabei vorallem die schauspielerische Leistung von Peter Lorre als geisteskranker Mörder. "M" zeichnet sich auch dadurch aus, dass nicht auf Action und Brutalität gesetzt wird, sondern auf eine gut durchdachte Story, die hier bereits völlig ausreicht.
Fazit: Unumstrittener Meilenstein der Filmgeschichte, der trotz seines Alters noch keineswegs angestaubt ist, denn das Thema wird immer aktuell sein! Unter Kennern ist er natürlich bekannt, aber auch Tatort-Fans sollten mal eine Blick riskieren! Sie werden es nicht bereuen...