Ein Kindermörder geht um. Die Polizei ist machtlos und kann nichts ausrichten.
Das einzige wozu die Justiz imstande ist, ist Razzien durchzuführen.
Doch das können die ehrlichen Gangster auf Dauer nicht verkraften.
Und so beginnen sie auf eigene Faust den Kindermörder zu schnappen.
Die Jagd beginnt...
Fritz Lang hat mit "M" wohl einen der bedeutsamsten Filme kreiert. Man merkt, dass der Tonfilm zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen steckte. Lang experimentiert mit dem Ton und macht Szenenschnitte die für die damalige Zeit revolutionär waren.
Zu den Schauspielern:
Peter Lorre spielt den Kindermörder wie kein zweiter.
Seine Mimenspiel vermag den Zuschauer in seinen Bann und ihn nicht mehr loszulassen.
Was ebenfalls für einen ständigen Schauer sorgt, ist wenn Lorre pfeift. Selten war ein Pfeifen so bedrohlich und beängstigend.
Doch am Ende nachdem Lorre seine "Rede" gehalten hat, hat man schon beinahe Mitleid mit ihm und man wünschte sich die Verbrecher würden ihn gehen lassen.
Selbst in Situationen, in denen Lorre die blanke Panik packt(er entdeckt das M oder als er in dem Raum gefangen ist) vermag er den Mörder so glaubhaft zu überzeugen, dass man den Schauspieler Peter Lorre einfach lieben muss.
Gustav Gründgens wird den meisten wohl aus "Faust" bekannt sein.
Er spielt die Rolle des Obergangsters und verkörpert die Rolle fast so gut wie Lorre. Allerdings zeigt er zu wenig Charaktereigenschaften was dem Film jedoch keinen Abbruch tut.
Fazit:
Fritz Lang hat hier wohl ein Meisterwerk geschaffen, dass seinesgleichen sucht.
Er zeigt den Kindermörder nicht nur als gewissenlosen Triebtäter sondern als ängstlichen Menschen, der vielleicht nur ein wenig Aufmerksamkeit gesucht hatte.