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Kann ein Hai Durchfall haben?

Da ich die letzten „Sharkweeks“ etwas gekürzt, geskippt und verpasst habe, muss solch ein hohler Haihappen wie „Maneater“ manchmal auch außerhalb der Saison sein. In diesem trashig-langweiligen „The Shallows für Arme“ folgen wir ein paar Freunden auf einer Yacht, die von einem riesigen Hai gejagt und zum Großteil verspeist werden…

Der arme Shane West…

Definitiv Haitrash ungefähr auf Asylum-Niveau - „Maneater“ ist nur für die Allerhärtesten der Harten unter den Haihorrorheads einigermaßen zu empfehlen. Und das auch nur wegen seinen unfreiwilligen Okulele-Passagen, den dummen Sprüchen, ein paar schönen Mädels und Locations, etwas Blut im Wasser - der Rest stinkt ehrlich gesagt wie ein sechs Wochen alter Aal eingewickelt in Tageszeitungen. Bei „Maneater“ fragt man sich wirklich, wie, warum und wer einen solchen Scheiss durchwinkt oder gar macht. Selbst für das massiv niedrige Haihorrorniveau ist das noch grausig. Danach sagt niemand mehr „Im Wasser der Seine“ sei ein schlechter Vertreter dieser vielzahnigen Welle. Stock Footage wechselt sich ab mit Vorschuldialogen, Effekte aus Paint treffen auf rechtefreie Musikstücke aus dem Mixer, Amateurschauspieler in HD kriegen eine Bootsfahrt spendiert. Einfach öde, einfach schlecht, einfach ideenlos, uninspiriert, faulig, madig, einfach zum Kopf schütteln. Außer den Eltern der Beteiligten wird dafür niemand positiv abstimmen. Maui ist malerisch - für den Rest bezahl ich nicht! 

Fazit: hier helfen kein Bier, keine Schwimmflügel, kein zugedrücktes Auge, kein Hang zum Haihorror, kein goldener Trashausweis - dieser hungrige Menschenfresser sollte schleunigst zu Sushi verarbeitet werden! 

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