Unter dem Eis hört sich niemand weinen
Es tropft und fröstelt, es bibbert und zittert,
zu viel Alleinsein kann hinterlassen verbittet.
Ein Junge bricht ins Eis ein bei einem Jagdausflug mit seinem Vater,
oder war es nur Traum, Trauma und nasskalter Kater?
Zwischen den Welten, zwischen den Eltern, zwischen den Leben,
was ist man als Vater bereit für sein Kind zu geben?
Hier bricht einer ein, da bricht etwas weg,
ein emotionaler Grusler, der richtig gut schmeckt.
Oft werden solche Ideen und Ansätze unnötig gestreckt,
wenn ein Kurzfilm viel besser passt, schade, dass das nicht jeder checkt.
Düster, menschlich, mit einem glaubhaften Kind, das nicht nervt,
mit vielen kleinen Hinweisen und einer eindringlichen Stimmung, die effektiv die Sinne schärft.
Trotz seiner vielen Ebenen auf dem Boden geblieben,
wird sich hier viel mehr zwischen den Zeilen aufgerieben.
Fazit: sehr konzentrierter Thriller aus Spanien zwischen Tod, Traum und Trauer - zum Glück nicht auf Langfilmlänge aufgebläht. Intensiv und atmosphärisch. (7,5/10)