Art ist wieder unterwegs, nur dieses Mal macht er gezielt Jagd auf die junge Sienna und ihre Familie, denn zu ihr gibt es mystische Bindung. Und auf seinem Weg zu ihr ist niemand sicher.
Und noch Teil 2 nachgeholt, den aber wenigstens auch uncut.
Terrifier 2 hat ein sichtbar höheres Budget als Teil 1, was sich vor allem in den deutlich besseren und abwechslungsreicheren Sets zeigt.
Die Kills sind erneut äußerst blutig und teils von erheblicher Grausamkeit geprägt, denn mehrfach ergötzt sich Art daran, seine Opfer vor dem erlösenden Tod noch ordentlich leiden zu lassen. Auch hier sind die Effekte handgemacht und können sich sehen lassen.
Zudem sind die Bilder sauberer, den dreckigen Oldschool-Look des ersten Teils gibt es hier nicht mehr.
Darstellerisch geht der Cast in Ordnung, das Spiel aller ist stabil, vielleicht ausgenommen von Elliott Fullam, der seinen Jonathan irgendwie sehr verschlafen darbietet. Dagegen hat David Howard Thornton seinen Art sehr verfeinert. Seine abwartenden, humorvollen oder schlicht schadenfrohen Gesten und seine Mimik ist erheblich besser als im Vorgänger. Er ist es auch, der den Film wirklich sehenswert macht, obwohl Clowns im Normalfall wahrlich nicht mehr sonderlich creepy sind (außer für Phobiker:innen).
So machen alle Beteiligten einen guten Job, der Film ist sehr unterhaltsam, wenn auch mit über 2h Laufzeit um einiges zu lang, was im Mittelteil schon ab und an zu kleinen Längen führt. Spaß macht das dennoch.
Schön zu sehen, dass es noch Slasher gibt, deren Teile das Niveau halten oder gar steigern können.