Ich muss zugeben: Ich kenne das literarische Werk und dessen Intention nicht. Sofern es jedoch durch den Film nicht adaptiert wurde, sage ich, dass ich ein vollkommener Idiot sein muss. Ich habe diesen Film nicht verstanden.
Angekündigt als besseres "Don't look up" hat dieser Streifen bei mir rein gar nichts ausgelöst, abgesehen von Verwirrung.
Versteht mich nicht falsch. Der Score ist toll, die Handlung in den 80er Jahren angesiedelt, zu Beginn der Verbreitung der heutigen Massenmedien.
ABER: Es gibt keine nennenswerte Katastrophe, wie vorhergesagt. Es gibt keine Erklärungen, einige Behauptungen und that's it.
Ich kann diesen Streifen nicht beschreiben. Grundsätzlich stehe ich auf etwas "andere" Inszenierungen mit Tiefpunkt. Aber der einzige Tiefpunkt hierbei ist für mich das eigentliche Werk selbst.
Es ist weder beklemmend, noch furchteinflössend, noch regt es zum Nachdenken an. Hier ist das weiße Rauschen so schnell verschwunden, als es gekommen ist.
Sorry Guys, aber selbst bei Liebe zum Film - ein solches Machwerk darf kein Werk sein, in welchem Danny Elfmann den Score beigetragen hat.
Belehrt mich eines Besseren, vielleicht habe ich währen den zwei Stunden Laufzeit einfach nur zu viele bewusstseinsstörende Drogen genommen. Kann alles sein.
Zur Handlung selbst muss ich nicht viel sagen, kann ich auch nicht. Von Anfang bis zum Ende (KEIN verstörendes, sondern dummes) Chaos
80er-Jahre-Fans werden mit ein paar Tüten auf ihre Kosten kommen, wenn sie die ersten und die letzten zehn Minuten sehen werden. Ansonsten. What the fuck?
FAZIT: Hier galt Corona nicht mehr als Ausrede für eine schwachsinnige Handlung oder billige Inszenierung. Nein. Dieser Streifen wurde bei vollem Bewusstsein produziert.
Von mir einen gnadenvollen 1/10 Punkten, just for the 80ies