Review

"Goodnight Mommy" ist ein amerikanisches Remake von "Ich seh ich seh", ein österreichischer Beitrag zum Genre des "Mysteriösen".

Michael Haneke lieferte in den 2000er Jahren ein tolles Werk ab, mit "Funny Games". Purer Psychohorror auf ganzer Linie. Einzigartig und wirklich unter die Nieren gehend. Bedauerlicherweise wurde ein Remake, in diesem Fall 1:1 mit Haneke als Regisseur selbst, ein paar Jahre später inszenziert. Ebenso mit Naomit Watts. Das Remake dieses Streifens kann man nicht beurteilen, es ist Ein und Dasselbe. Sogar die Vorhänge entsprechen dem Original. Gut.

Dieses Remake war noch verkraftbar, aber "Goodnight Mommy" ist überflüssig. Wahrscheinlich potentiell für den US-Markt produziert, doch ehrlich gesagt, hat mich das Original von Veronika Franz auch nicht überzeugt.

Ganz gleich, ob ich jetzt vom Original oder vom Remake spreche - beide sind langweilig. Sie ziehen sich hin und ergeben letztendlich keinen Sinn.

Kommt in der österreichischen Fassung noch der Charme des österreichischen Dialekts zur Geltung, so ist die Synchroinsation im Remake echt sch....

Die Handlung wiederholt sich und stellt einfach nur eine unsinnige Produktion für Streaming-Dienste dar.

Schade. Obgleich das Original nicht top war, es war österreichisch und für sich allein gesehen nicht schlecht. Es gab Fehler, aber das Remake wiederholt diese auf wirklich gähnende Weise.

FAZIT: Unnötig, handlungsmäßig so dumm wie das Original, bei Schlafstörungen zu empfehlen.

Ansonsten von mir nur 2/10 Punkten

PS: Wird heutzutage wirklich nur mehr Schrott produziert?

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