iHaveCNit: Black Adam (2022) – Jaume Collet-Serra – Warner
Deutscher Kinostart: 20.10.2022
gesehen am 27.10.2022 in Dolby Atmos
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 1 – Reihe 8, Platz 16 – 20:35 Uhr
Es gibt Filme, die haben einfach nur bestimmte Funktionen zu erfüllen. Im aktuellen Zeitgeist von Comic-Verfilmungen und filmischen, seriell erzählten und aufgebauten Universen ist so etwas wie ein klar definiertes Ziel wohin die Reise gehen soll eine kleine Schwäche im Extended Universe von DC. Natürlich war es klar, dass man nach Henry Cavills Auftritten als Superman und einem eigenen Shazam-Film auch letzten Endes einen Film über „Black Adam“ liefern wird, in dem niemand geringeres als Dwayne Johnson die Rolle übernimmt. Funktionalität trifft es schon ganz gut im Bezug auf den Film.
Teth-Adam ist Sklave im Königreich Kahndaq. Ihm sind die Ungerechtigkeiten ein Dorn im Auge, so dass er in den Besitz von speziellen Kräften gelangt, sich erfolgreich gegen die Schreckensherrschaft auflehnt, dafür aber über Jahrtausende nicht mehr das Licht der Welt erblicken darf. Genau Jahrtausende später wird Kahndaq von Söldnern und Grabräubern bewohnt. Bei einem Konflikt zwischen Söldern und Grabräubern wird Teth-Adam unabsichtlich wieder freigesetzt, was nicht nur das Interesse von Söldern und Grabräubern, sondern auch das Interesse der Justice Society mit unter anderem Doctor Fate und Hawkman weckt.
„Black Adam“ erfüllt ein paar Funktionen. Es ist ein typisches Dwayne-Johnson-Action-Vehikel. Es ist ein Solofilm, der „Black Adam“ entsprechend filmisch platziert. Es kann durchaus auch finanziell einigermaßen erfolgreich sein in Zeiten von Comic-Verfilmungen und Filmreihen. Ich hatte durchaus an einigen Stellen Spaß und natürlich wurde ich an diesen Stellen einigermaßen unterhalten – sonst habe ich mich einfach nur von der tumben Action und der überkonstruierten Handlung sofern ich das selbst zugelassen habe, mitreißen und den Film einfach an mir vorbeiziehen lassen, denn so interessant Action als auch Optik und Effekte auch sein mögen. „Black Adam“ hat mich eher leicht gelangweilt und ratlos zurückgelassen.
„Black Adam“ – My First Look – 5/10 Punkte.