Review

Vor 5000 Jahren erhob sich der Sklave Teth-Adam gegen den grausamen Herrscher Ahk-Ton in Kahndaq.

In der Gegenwart findet die Professorin Adrianna Ahk-Tons dämonische Krone, was nicht nur eine Gefahr für die Welt ist, sondern auch Teth-Adam wieder ins Leben holt.

Die Justice Society will das sich anbahnende Chaos eindämmen, was sich schwieriger erweist, als zuerst gedacht.

Meinung:

Black Adam wurde von The Rock ja als Meisterwerk angepriesen und bis zum Mond gehyped. An den Kinokassen floppte der Film jedoch und allgemein scheint einiges dafür zu sprechen, dass Black Adam James Gunns DCEU Neustart zum Opfer fallen wird.

Aber wie ist Black Adam denn nun? Auch wenn der Film Nichts bietet, was nicht x andere Superheldenfilme nicht auch schon (oft besser) geboten haben, ist er auch nicht so schlimm, wie man befürchten musste.

Ja, der Film hat viele typische DC (bzw. Superhelden-) Schwächen: CGI-Overkill, insbesondere im Finale, holprige Dramaturgie, blasser Antagonist, Effekte, die nicht immer überzeugen.

Aber insgesamt macht der Film, auch wenn er bei Weitem kein Must-See ist, durchaus Spaß. Er ist temporeich, hat viel over-the-top Action, ein paar lustige Stellen und allgemein sehe ich Dwayne Johnson halt gerne^^

Es ist aber auch eine Frage der Erwartungshaltung: wer einen Flop erwartet, wird trotz der "Beliebigkeit" vielleicht positiv überrascht. Wer den Knaller erwartet (hat), den The Rock versprochen hat, kann nur massiv enttäuscht werden. 

Das ist ja auch ein Problem vieler MCU Filme aktuell: man tut so, als hätte man einen Kracher sondergleichen, liefert aber 08/15 - nicht schlecht, aber halt bei weitem nicht auf dem versprochenen Niveau.

Kurzum: 

Durchaus unterhaltsam und gut zu schauen - trotz lachhaftem Hype, Beliebigkeit und anderen obligatorischen Problemen heutiger Superhelden-Blockbuster.

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