Review

Denji hat es nicht leicht: seit dem Tod seines Vaters arbeitet er bei den Yakuza dessen Schulden ab, u.a. indem er seine Organe verkauft oder sogenannte Teufel tötet. Dabei unterstützt ihm ein Kettensägenteufel in Form eines Hundes.

Als es zu einer Konfrontation zwischen Denji und seinen Auftraggebern kommt, verschmilzt Denji mit dem Teufel.

Kurz darauf wird er in eine experimentelle Einheit der Teufelsjäger der Regierung aufgenommen, in der neben Teufelsjägern auch sogenannte Dämonen arbeiten.

Meinung:

Chainsaw Man ging ja einiges an Hype voraus. Die Idee per se ist nicht schlecht, wenn in ihren Grundfesten aber auch nicht wirklich neu, weshalb ich eher misstrauisch war. Doch aller Skepsis zum Trotz macht Chainsaw Man tatsächlich viel Spaß. Das fängt beim dynamischen Animationsstil Studio Mappas an, geht weiter mit teils coolen Charakterdesigns und Fähigkeiten und gipfelt in einer oft blutdurchtränkten Geschichte, die tatsächlich interessanter ist, als sie anfangs klingt.

Die vielen Actionszenen bieten einiges an Splatter und wilden Fähigkeiten, der Humor geht gerne mal unter die Gürtellinie, was die Synchro noch unterstützt, und es gibt natürlich auch "jugendliche Sex-Phantasien". Da aber sowohl die Entwicklung der Geschichte, als auch die emotionalen Momente, sitzen, bleibt Chainsaw Man bei aller Durchgeknallt- und Klischeehaftigkeit charmant und spannend.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Staffel 2 und bin gespannt wie es weitergeht mit unserer Kettensäge^^

Kurzum:

Teils infantil, teils düster, stets abgedreht und brutal - Chainsaw Man macht Spaß und bietet sogar eine funktionierende Geschichte mit emotionalen Momenten. Cool.

Details