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Eine Fortsetzung, die ganz auf Larry Cohens Lieblingsschauspieler Michael Moriarty zugeschnitten ist. Der gibt einmal mehr den schnodderigen und sarkastischen Loser, der sich irgendwie durchs Leben schlägt, zum Besten. Sein Appell für mehr Verständnis für die Mutantenkinder gleich zu Beginn im Gerichtssaal ist sogar ansatzweise bewegend. Anschließend sorgen die neuen Insel- und Boot-Settings für etwas Abwechslung, Karibikflair, mehr Action als bislang in der Reihe, selten dämliche menschliche Eindringlinge ins Monsterparadies und viele absurde Moriarty-Momente. Zu den Babys: Cohen hat versucht, den Zyklus seiner Kreaturen ein wenig weiterzuspinnen, und dieser Aufhänger ist an sich auch ganz reizvoll. Aber das Resultat enttäuscht dann doch sehr. Man hatte auch so wenig Vertrauen in die ausgewachsenen Viecher (und deren Makeup), dass man sie immer nur ganz kurz zeigt - und fast nie ihre billigen Fratzen.
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Leider haben wir es hier mit einem typischen 80er Jahre-Nachfolger zu tun, der zwar zu Beginn (Gerichtssaal) irgendwie zu gefallen weiss, aber im späteren verlauf maßlos enttäsucht. Die Rahmenstory wurde quasi 1zu1 vom Vorläufer übernommen, ausser dass man Wald und Villa gegen Insel und Höhle eintauschte. Selbst die Effekte überzeugen primär weniger als bei dem 10 Jahre älteren Vorläufer. Die Schauspieler sind hier dann auch schon unter dem Durchschnitt und so bleibt lediglich zu sagen: Unnötige Fortsetzung, die keine neuen Aspekte in die Grundstory einbringt und fast schon im C-Movie bereich anzusiedeln ist. 4/10
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OHHHH,mein Gott! Dieser Film wimmelt ja nur so von Fehlern und Blödheit!Eine Frau gebärt eine Monster-Baby dass auf eine einsame Insel geschickt wird. Hört sich nicht ganz so schlecht an, aber am Film waren wahrhafte Amateure - das Monster oder Monster sind so schlecht und billig dargestellt(gut wir befinden uns im Jahr 1987,aber in den USA!) das man zum Glück die Babys nicht selten, aber dafür nur Bruchsekunden sieht. Der vielleicht lächerlichste Fehler ist der, als man die Yacht die gerade von der Insel wegfuhr sah - im Meer den Schatten des Helikopters der die Yacht von oben aufnahm erkennen konnte. Ein sehr primitiver Horrorfilm - 2/10 wegen der Blödheit, von der ich etwas schmunzeln musste.
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"Die Wiege des Schreckens" ist nach "Die Wiege des Bösen" und "Die Wiege des Satans" der dritte und letzte Teil der "It's Alive"-Reihe. Schon in den ersten Minuten wird einem klar, dass der Film selbst nicht ganz ernst gemeint ist. Viel mehr wird einem hier netter Monster-Trash mit kleinem Budget vorgesetzt, der sich für Horrorfans als äußerst unterhaltsam herausstellt und es gibt einige blutige Effekte zu bewundern. Leider ist der Showdown vollkommen mißlungen. Die beiden Vorgänger sind aber auch nicht viel besser! Rating : 6/10