4
Dieses Mittelstück ist der schwächste Teil von Larry Cohens Wiegen-Trilogie. Es kommt auch mehr wie ein geringfügig variiertes Remake des Originals daher denn wie ein echtes Sequel. Neue und eigene Ideen sucht man bei diesem Nachschlag fast vergebens. Allein die ersten 15 Minuten sind im Grunde nur eine Zusammenfassung des Vorgängers, in denen der Hauptdarsteller aus Teil 1 noch mal alle bisherigen Ereignisse für uns nacherzählt. Zwar hatte Cohen diesmal augenscheinlich mehr Kohle zur Verfügung, aber man merkt halt auch, dass es ihm schwer fiel, anderthalb Stunden sinnvoll zu füllen. Aus dem Kellerlabor, in dem die Mutantenbabys studiert werden sollen, hätte viel mehr gemacht werden können. Und die neue Botschaft - Eltern sollten ihr Kind so akzeptieren wie es ist - geht in der lustlosen Monsterjagd ziemlich unter. Der letzte Akt mit der verdrehten "Familienidylle" bewirkt dann auch nicht mehr viel.
7
Ein Film der für seine Zeit durchaus erschreckenden Inhalt besitzt und für dieses Produktionsniveau auch recht ordendliche Effekte bietet. Im Gegenteil zum nachfolger wirken die babys selten unfreiwillig komisch. Inhaltlich kann man dem Film sogar einen gewissen Tiefgang bezüglich des Themas "Lebensrecht behinderten Lebens" zuschreiben, auch wenn nur sehr oberflächlich behandelt. Der Film weiss durchaus zu unterhalten und wird eigentlich auch zu keinem Zeitpunkt langweilig. Positiv anzumerken sei auch der sehr gelungene Soundtrack, der das Geschehen stimmungsvoll untermalt. Die Darsteller liefern durchschnittliche Leistungen, während die kameraführung richtuingsweisend für so manchen Horrorklassiker (Evil Dead) sein sollte. Kleines B-Movie Perlchen 7/10