Alle Kurzkommentare


5

In seiner Heimat dreht der Regisseur die bissigeren Filme. Dieser Film kann sich nicht so recht entscheiden, was er sein will. Am Ende doch zu sehr Kitsch-Familien-Komödie mit blutigen Einlagen. Hängt zwischen den Genres und ist in keinem wirklich gelungen. Im letzten Drittel gibts ein paar witzige Splatter-Einlagen, ansonsten ist der Film weder lustig, noch makaber, noch spannend, noch sonst irgendwas. Wirklich nervig ist der Score, der an Spielberg-Filme der 80er erinnert und das Geschehen im Schmalz ertränkt. Gestorben wird reichlich und wer sich am Bodycount erfreuen kann, der kann mit ein paar Dosen Bier intus ein wenig Spass haben. Mehr dann aber auch nicht.

8

"Violent Night" ist eine böse und gleichzeitig humorvolle Mischung aus Fantasyfilm, Weihnachtsfilm und Gangsterthriller sowie einem Touch "Kevin - Allein zu Haus". Auf jeden Fall wissen wir jetzt, dass der Weihnachtsmann auch mal gerne einen hebt, viele Tätowierungen hat und wenn es sein muss auch knallhart durchgreifen kann. - Insgesamt ist "Violent Night" ein Weihnachtsfilm der etwas anderen Art, der sich ausschließlich an Erwachsene richtet, mitunter ein wenig in Richtung Trash geht und dabei aber recht stylisch inszeniert ist, kurzweilig unterhält und, zumindest einem Großteil des Publikums, sicherlich viel Spaß bereitet.

8

Ein paar Soldaten überfallen eine Villa, in der eine Familie Weihnachten feiert. Wie so oft, geht´s ums Geld! Aber Santa Clause & seine kleine Helferin im Haus sind auch noch da.. Ein bekannter, glaubwürdiger Bösewicht mit John Leguizamo, Beverly D'Angelo aus u.a. Christmas Vacation spielt auch mit & David Harbour spielt Santa saucool! Apropos Santa - der geht hier voll ab! Es geht blutig und vor allem kreativ zur Sache! Stirb Langsam meets Kevin allein zu Haus!

7

Der Film lebt vor allem vom natürlichen und übermäßig vorhandenen Charisma seiner beiden Hauptdarsteller David Harbour und John Leguizamo, die sich als Kontrahenten gegenüberstehen. Ersterer liefert als verfressener, versoffener, abgestumpfter und zynischer Nikolaus, der insgeheim aber immer noch kinderlieb und knuffig ist, eine hervorragende Performance ab. Interessant auch, dass hier der echte Weihnachtsmann in so ein tödliches Geiseldrama reingezogen wird und nicht einfach nur irgendein als Santa Claus verkleideter Normalo, der dann einen auf John McClane in STIRB LANGSAM machen muss. Aus dem Film steckt jedenfalls viel hier drin und eine brutalere Version von KEVIN - ALLEIN ZU HAUS wird auch kurz mal gespielt. Ein spaßiges, leichenreiches Actionvehikel mit schnellen Ermordungen der Baddies. Nur das kitschige Ende, dann wieder ganz konventionell Xmas-Movie, ist doof.

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