Ein neuartiger Santa-Roboter läuft in einer Kleinstadt Amok und eine trinkfeste Plattenverkäuferin qualifiziert sich dabei wenig überraschend als Final Girl.
Joe Begos (BLISS, VFW) gesellt sich mit seiner Ultra Low Budget-Mixtur von ROBOCOP, TERMINATOR und SILENT NIGHT DEADLY NIGHT zu den bereits zahlreich vorhandenen Santa-Slashern, ohne dem Subgenre jedoch einen nennenswerten Aspekt hinzuzufügen.
Die erste halbe Stunde besteht hauptsächlich aus einem Klugscheißerduell der beiden Hauptfiguren, die sich popkulturelle Buzzwords um die Ohren hauen, als hätte Kevin Smith nie existiert – nur dass es statt um STAR WARS und Beziehungen eben um Weihnachtsfilme und Horror, Hardrock und Heavy Metal geht. Doch anders als bei CLERKS & Co. fehlt hier jeglicher Esprit, die Dialoge wirken wie ausgestellt.
Der Horrorpart des Films kommt ähnlich billig daher: Zu generischer Elektromucke und grellbunter Primärfarbenausleuchtung hackt sich ein ausdrucksloser Nikolausdarsteller durch die Nebenfiguren. Die Effekte sind dabei handgemacht, was bei diesem Budget jedoch bedeutet, dass Puppen von Äxten zerhackt werden und dazu Blut aus Schläuchen spritzt.
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