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"Strange World" besitzt eine schöne Grundidee sowie einzelne nette Charaktere, wie z. B. Platsch. Doch einige moralische Botschaften geraten sehr aufdringlich und bringen political correctness mit dem Vorschlaghammer, wo es aber in dieser gekünstelten Art und Weise gar nicht notwendig gewesen wäre. Sei es Searchers dunkelhäutige Frau, die gleichgeschlechtliche Beziehung seines Sohnes oder die Wichtigkeit erneuerbarer Energien. Dieser pädagogischen Messages hätte es nicht unbedingt bedurft. Auch der abschließende Appell an uns Menschen, dass die Welt sich ändern werde und man sich zukünftigen Herausforderungen bewusst sein solle, wirkt ingsesamt etwas deplatziert. "Strange World" erinnert in seinen besten Momenten an die Werke von Jules Verne und hier insbesondere an "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde". Die orchestral unterlegte Raumschifffahrt durch die unbekannte Welt hingegen erinnert an Stanley Kubricks "2001". Leider können die Figuren und die Story nicht mit der imposanten Inszenierung mithalten. So sind sich die beiden parallel ablaufenden Vater-Sohn-Konflikte zu ähnlich und die Geschichte ist in weiten Teilen vorhersehbar. Insgesamt gehört "Strange World" eher zu den schwächeren Disney-Filme der vergangenen Jahre.

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