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6

Ein kleiner kurzweiliger SF-Horror-Trip, der zeigt, dass man auch mit wenig Geld ordentliche Filme machen kann. Optisch ansprechend mit schönen Naturaufnahmen, durchweg spannend mit gutem Score und milden aber effekttiven Schockmomenten. Die Handlung dümpelt so vor sich hin und dreht die Spannung langsam nach oben, die Handlung schlägt einige Haken, wirkt zeitweilig ein wenig absurd, ist aber für das Ende schlüssig. Jake Lacy überzeugt darstellerisch auf ganzer Linie, er empfiehlt sich auch für größere Rollen. Insgesamt ein kleiner, kurzweiliger aber unterhaltsamer SF-Schocker, verdiente 6 Sterne!

5

Nach zehn Minuten ist klar, hier treffen zwei gegenteilige Qualitätssphären aufeinander und werden sich innerhalb der folgenden 70 Minuten um den Wert dieses Filmes bekämpfen. Ein einerseits metaphorisches und aber auch tatsächlich Story-basiertes Duell. Auf der einen Seite der leuchtende Genre-Stern Maika Monroe, auf der anderen ein schrottiges 08/15-Alien. Bezüglich der Handlung werden glücklicherweise ein paar unerwartete Haken geschlagen. Haken, nicht ohne Haken. Auf den finalen kommt vorab vermutlich keiner, denn jener ist grotesk und wird von Minute zu Minute noch grotesker. In Folge ein atomisierter Spannungsbogen und die schwere Last vieler Fragezeichen, so viele, dass einem entgeistert der Mund offensteht.

4

Es sind mal wieder Aliens auf der Erde gelandet. Diesmal müssen Genredarling Maika Monroe und Jake Lacy (das Arschloch aus WHITE LOTUS) damit klarkommen, dass eine/r von ihnen wohl nicht mehr ganz er/sie selbst ist.

Das „Paramount+ Original“ ist günstigstmöglich produziert und so subtil wie der Needledrop von Bowies „Space Odyssey“ am Ende. Alles schon gesehen, bitte weitergehen.

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