Sisu – John‑Wick‑Style im Zweiten Weltkrieg
Sisu erinnert an einen John‑Wick‑Film, verlegt in den Zweiten Weltkrieg – roh, brutal und gnadenlos.
Handlung
Der ehemalige finnische Soldat Aatami Korpi, ein legendärer Kriegsveteran, lebt als Goldgräber in Lappland. Beim Transport seines frisch geschürften Goldes stößt er auf einen NS‑Trupp. Was zunächst eine Demütigung ist, eskaliert rasch: Aatami wehrt sich, tötet Soldaten, und bald jagt ihn das gesamte SS‑Platoon, da sie das Gold für ihre Flucht und Rechenschaftsvermeidung brauchen
Was diesen Film besonders macht
Ursprung unspektakulär: Zu Beginn wirkt alles harmlos – Aatami und sein Gold.
Folge & Eskalation: Eine einfache Begegnung entwickelt sich zur Welle tödlicher Gewalt, motiviert von Aatamis Überlebenswillen und NS‑Gier.
Motivation der Nazis: Sie sind nicht nur Fanatiker – ihr Ziel ist Selbsterhalt und Flucht durch Gold, nachvollziehbar in ihrer Angst vor Bestrafung .
Gewaltspirale explodiert: Die Härte übertrifft John Wick – kein Stylizing, sondern rohe Survival‑Kraft.
Der unzerstörbare Anti‑Held: Aatami scheint unbesiegbar, trotzt Fallen, Minen, Schusswaffen – ein Mensch, der alles überlebt .
Humor als Beilage: Kleine, dosierte humorvolle Momente, die die Schwärze nur betonen, nicht auflösen.
Eindruck & Bewertung
Sisu ist kein Markenzeichen‑Film, sondern ein gnadenloser Rachetrip. Er bietet enormen Thrill, beeindruckende Actionsequenzen (z. B. Hand‑to‑Hand‑Kampf gegen SS‑Offiziere) und starke emotionale Impulse durch Aatamis Überlebenskampf. Der Film wirkt hochwertig inszeniert, sauber besetzt – etwa Jorma Tommila als Aatami – und überzeugt visuell wie erzählerisch .
Fazit
Ein packender, harter Rache‑Actionfilm im Weltkriegs‑Setting, der mehr bietet als bloße Ballerorgien. Kein Genussfilm, aber ein intensiver Thriller, der jeden Actionfan begeistern sollte.