Alle Kurzkommentare


6

Jedes Jahr erscheinen zwei fast identische Filme. In jenem Jahr waren es der vorliegende "Sisu" und "Blood & Gold" bei Netflix. In beiden geht es um Gold, Habgier, Zweiter Weltkrieg, Mord und Totschlag. Im direkten Vergleich hat mir der Netflix-Vertreter aus Deutschland besser gefallen, aber dieser finnische Beitrag hat auch seine Momente. Die Handlung ist eigentlich gleich Null, hier geht es einzig und allein um Abmetzeln. Und das erfreut natürlich die Gore-Fans, es wird reichlich gestorben und es wird sehr blutig. Handwerklich ist der Film ok, wenngleich sich die allermeisten Szenen in der finnischen Wildnis abspielen. Die humorvollen Momente ergebn sich einzig aus dem Score und einer Kapitelunterteilung, welche an Tarantino erinnert. Beide Werke reichen bei Weitem nicht an das Vorbild "Inglorious Basterds" heran, Metzelfilm-Fans werden ganz gut unterhalten. Wer aber noch auf etwas Handlung steht, sollte beser bei Netflix einschalten.

8

Der finnische Action-Rachethriller zollt Tribut an Vorbild Quentin Tarantino. Die Art des Films, die Unterteilung in einzelne Kapitel, die Schriftart in Vor- und Abspann sowie die stylische Inszenierung machen keinen Hehl daraus, dass Tarantinos Werke hier eindeutig einen Einfluss gehabt haben. Auch wenn die Handlung insgesamt überschaubar bleibt, überzeugt der Film durch seine geradelinige Erzählweise, die tollen Aufnahmen und eine gut dosierte Portion Brutalität. - Richtig guter Rachefilm mit unverbrauchten Darstellern und klasse Inszenierung, der sich auch selbst nicht zu ernst nimmt.

5

Blood´n´Gore at WWII in Finland! Das reicht eigentlich, um den Film zu beschrieben. Weil mehr passiert halt auch nicht... Er findet Gold in der finnischen Einöde, die Nazis wollen es auch, um sich damit bei den Russen freizukaufen. Das ist die (sehr) dünne Story. Was ja nicht schlimm wäre, wenn er sich wenigstens dauerhaft durch die Horden schnetzeln würde. Was er leider zu wenig tut.. :-/ Die Kills sind schön brutal und blutig, definitv geil gemacht! Aber der Rest des Films ist einfach zu langweilig..

7

Ich war mit gemäßigter Erwartung an die Sichtung gegangen, da ich eine ähnlich schwachsinnige Umsetzung der Thematik im Sinne des furchtbaren Werks von Taratino befürchtet hatte. Zum Glück nicht! Na ok, vergessen wir die Zielgerade des Films,  da wird alles mehr oder weniger eingerissen, was vorher wunderbar aufgebaut wurde. Ok, nicht ganz, einfach lieber nicht zu Ende schauen vermutlich. Vorher eine mehr als positive Überraschung für mich: top Optik, super produziert, ordentliche Darsteller und, das Zugpferd, ungeschönter Härtegrad. Es geht zur Sache, und die Kamera hält drauf. 90 Minuten, ja, 90 Minuten, hurra, super Genre Unterhaltung.

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