Review

Passiert hier heute noch was?!

Zuerst „The Void“, dann „The Gorge“ und jetzt „The Breach“? Naja. Auf dem lovecraftig-tentakeligen Papier eventuell. In Wahrheit spielt dieser blasse C-Movie aber Ligen unter genannter Andersweltlichkeit… „The Breach“ erzählt von einem Sheriff, der mit zwei alten Bekannten im Fall einer übelst verstümmelten Leiche ermittelt und im Wald die bizarre Apparatur eines Wissenschaftlers in dessen Gartenhütte (!) findet, der dort scheinbar das Tor zu einer höllischen Dimension geöffnet hat…

Ein Matschfilm

„The Breach“ ist ein ehrlich gesagt ziemlich kümmerlicher Versuch in die lovecraftige Schiene zu stoßen. Hier fehlt es leider an allen Ecken und Enden. Massiv teils. Manch ein matschiger Körper geht noch in Ordnung. Slashs Musik hat ihre Momente (er fungiert zudem es als Produzent und wird mir noch sympathischer). Und die unbekannten Darsteller spielen jetzt nicht unangenehm schlecht. Emily Alatalo muss man sogar als echtes Eyecandy abspeichern. Doch ansonsten herrscht hier über 90 Minuten gähnende Leere und ich konnte es kaum erwarten, dass der Abspann losrollt. Das reicht einfach in keinster Weise und es fehlt hier an Budget und einem ordentlichen Drehbuch, gutem Stil und kreativen Einfällen, echter Spannung und echten Charakteren. Atmosphäre ist auch Mangelware. Das ist kein Slowburn, das ist ein Noburn. „The Breach“ hat mir wie ihr unschwer erahnen könnt überhaupt nicht gefallen und fast durchgehend Langeweile ausgelöst. Bis zum Teil sogar Entsetzen - leider das in diesem Zusammenhang völlig falsche Entsetzen… 

Fazit: öde und belanglose Tortur des angedeuteten cosmic horror. Zeitverschwendung… selbst mit lovecraft’schen Vorlieben und Gnadenpunkten! 

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