Der Collegeschüler Jonathan (Peter Berg) nimmt durch einen Traum Kontakt mit dem Fernsehtechniker Horace Pinker (Mitch Pileggi) auf und muss mit ansehen, wie der gesuchte Serienmörder seine Familie massakriert. Jonathans Hinweise bringen Pinker auf den elektrischen Stuhl; doch die Exekution tötet Pinker nicht, sondern verwandelt ihn in ein Energiewesen, das Jonathan bis in die Fernsehkanäle verfolgt…
Eine wilde, recht umständlich erzählte Mischung aus Fernsehsatire, Kritik an der Todesstrafe und übernatürlicher Liebesgeschichte, die sich mit ihren zahlreichen Themen deutlich übernimmt: Der Zusammenhang zwischen Pinkers Mordlust und seiner berufsbedingten Fernsehüberdosis bleibt ebenso unausgearbeitet wie die gedankliche Verbindung zwischen ihm und Jonathan oder sein unerschöpfliches Erscheinungsrepertoire, das ihm erlaubt, sich in fremden Körpern oder in Energieform, in der Wirklichkeit, in Jonathans Träumen oder in der Fernsehwelt zu manifestieren. Die Idee, das Fernsehen als gesellschaftlich akzeptierten, aber stumpfsinnigen und sensationslüsternen Unheilslieferanten zu entlarven, kommt darüber nur wenig zur Geltung, ebenso wie der Einwand gegen die Todesstrafe, sie merze das Übel nicht aus, sondern vervielfache es nur ungewollt.