Dieser Versuch von Wes Craven, den Erfolg von A NIGHTMARE ON ELM STREET mit einer nur geringfügig variierten Formel zu wiederholen, muss als kläglich gescheitert angesehen werden. Dazu sind allein die Parallelen zwischen der Figur des Horace Pinker und dem wesentlich originelleren Freddy Krueger viel zu offensichtlich: Der bei lebendigem Leibe verbrannte Kindermörder Krueger spukt nach seinem Tod in Alpträumen rum, der Frauenschlitzer Pinker treibt nach seiner Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl sein Unwesen im Fernsehprogramm. Und beide können aus ihrem "Reich" herausgezerrt und in der realen Welt verwundet werden. Nur war das Konzept mit Freddy deutlich Furcht einflößender, während hier das Finale mit dem Zapping, dem "Einfrieren" des Killers mit der Stopptaste und den schäbigen FX ständig ins unfreiwillig Komische abdriftet. Mehr Shlocker als Shocker.