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Ein Fernsehtechniker als Massenmörder! Warum nicht? :D Typischer 80er-Slasher, der aber doch ein bisschen anders ist.. Solide von Wes Craven gedreht, schön düstere Atomphäre, ein wahnsinniger Killer plus einen Schuss Mystery, das alles geht auf und macht Spaß! Die Kills sind relativ innovativ & auch blutig, die Darsteller typisch für einen 80er Slasher & die Mucke auch, 80er Rock, "No more Mr. Nice Guy" von Alice Cooper u.a., der auch einen kleinen Cameo-Auftritt im Fernsehen hat ;) Die Effekte sind IMO OK, nicht zuuuu schlecht, aber auch nicht High End ala 1989! Das "übertragen" auf andere Körper kennt man schon aus anderen Filmen, ist aber ganz cool umgesetzt, das Finale macht richtig Bock, mit der Jagd durch die Fernsehprogramme, cool! Ansonsten ist die Story 08/15-Slasher & auch hier wieder ein Stück zu lang mit fast 2 Stunden, ein paar Sachen hätte man kürzen sollen.
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Dieser Versuch von Wes Craven, den Erfolg von A NIGHTMARE ON ELM STREET mit einer nur geringfügig variierten Formel zu wiederholen, muss als kläglich gescheitert angesehen werden. Dazu sind allein die Parallelen zwischen der Figur des Horace Pinker und dem wesentlich originelleren Freddy Krueger viel zu offensichtlich: Der bei lebendigem Leibe verbrannte Kindermörder Krueger spukt nach seinem Tod in Alpträumen rum, der Frauenschlitzer Pinker treibt nach seiner Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl sein Unwesen im Fernsehprogramm. Und beide können aus ihrem "Reich" herausgezerrt und in der realen Welt verwundet werden. Nur war das Konzept mit Freddy deutlich Furcht einflößender, während hier das Finale mit dem Zapping, dem "Einfrieren" des Killers mit der Stopptaste und den schäbigen FX ständig ins unfreiwillig Komische abdriftet. Mehr Shlocker als Shocker.
5
End-80er-Mainstream-Trash, für den Regisseur Wes Craven entweder Ideen oder Lust ausgingen - immer abstruser, unlogischer, alberner und somit letztendlich lächerlich verläuft die Handlung, bis weder der Film sich selbst noch der Zuschauer ihn ernstnehmen können. Unterlegt von einem zum Teil haarsträubenden Cockrock-Soundtrack bleibt somit kurzweiliges Trash-Entertainment um eine grundsätzlich gar nicht schlechte Idee, die in "House III" wesentlich befriedigender umgesetzt wurde. Ach ja: Ich glaube, "Shocker" möchte sowas wie medienkritisch sein...
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Absoluter Drecksfilm! Ich kann nur jeden davor warnen sich diesen Möchtegern-Slasher anzutun. Die Geschichte ist viel zu bizarr und unglaubwürdig und doch sehr offensichtlich an die Freddy Krüger Filme angelehnt, die änhnlich konfus waren. Da wollte Wes Craven mit seinem Elektro-Rächer wohl eine neue Horrorikone erschaffen, aber nix da. Das einzig positive ist beim Finale der beiden Kontrahenten Vater & Sohn der Einfall mit dem Zapping durch versch. Fersehkanäle, in die die beiden "teleportiert" werden. Und die Musik war ganz gut. Dafür gibt's 2 Punkte. 2/10 Punkten (absoluter Schwachsinn) Lieber Jason Voorhees schauen!!!
4
Ich hab mir den Film gekauft, weil ein paar Leute sagten, er sei nicht schlecht. Leider wurde ich in dieser Hinsicht ganz schön enttäuscht. Mir hat der Film überhaupt nicht gefallen. Die Story war langweilig, der Film teils zu langatmig und auch sonst gab es eigentlich nichts, was erwähnenswert wäre. Zugegeben, die Effekte waren teilweise ganz gut, konnten den Film meiner Meinung nach aber auch nicht retten..... Zu vorhersehbar war alles, was passiert ist.
9
Der Film wird oft als Tiefpunkt in Wes Cravens Karriere bezeichnet. Ich kann das überhaupt nicht verstehen. Sicherlich: Die Story des verrückten Serienkillers, der nach seinem Tod zurückkommt und sich rächt, haben wir schon bei Nightmare und House 3 gesehen. Aber der Film ist meiner Meinung nach ultralustig. Besonders die Verfolgungsjagd durch die Kanäle hat es mir angetan. Auch wartet der Film mit einigen blutigen Szenen auf. Alles in allem ist der Film Kurzweil pur. Ich kann mich pinker nur anschließen. Wer den Film auf einer Börse etc. sieht, der soll ihn sich mitnehmen. Ich hab mir die uncut Version auch gekauft und hab es nicht bereut. PS: Pinker wird von Mitch Pillegi dargestellt, der später als Direktor Skinner in Akte X berühmt wurde. 9/10
8
Ein absoluter Meilenstein in der Geschichte des Horrorfilms. Nicht zu blutig, aber dennoch recht hart kommt "Shocker" beim Publikum an (nur in der FSK 18-Fassung). Der Soundtrack kommt recht gut und ich warte nur noch auf die selbe ungekürzte Fassung auf DVD. An alle Horror-Freunde: Holt euch das Tape irgendwo noch gebraucht (z.B. auf Videobörsen), es lohnt sich!