Donna und Taryn betreiben auf Hawaii eine Spedition und fliegen mit ihrem Propellerflugzeug Sachen und Leute durch die Gegend. Als sich eines Tages eine giftige Schlange an Bord befindet und ausbüxt, kommen nicht alle mit dem Leben davon. Und außerdem gibt es noch irgendwas mit einem Drogenkartell. Oder Diamanten.
Wirklich aufpassen muss man hier nicht, in dem von Andy Sidaris geschriebenen und inszenierten Klopper ist die Story selbst nicht wirklich das Pfund, mit dem man wuchern könnte. Andererseits, wirklich gut ist der Streifen in keiner Hinsicht, was ihn aber auch irgendwie unterhaltsam macht. „Hard Ticket to Hawaii“ ist einfach einer dieser beknackten Ballerei-Titten-Randale-Filme, die den Duft einer ausgeleierten VHS aus der B-Film-Ecke der Videothek verströmen. Wenig begabte Darsteller und -innen, in regelmäßigen Abständen wird blank gezogen oder jemand um die Ecke gebracht, der Selbstzweck ist Inszenierungsgrundlage.
In den Hauptrolle finden sich die Playmates Dona Speir und Hope Marie Carlton, deren Besetzungsgrund auch ohne Ton offensichtlich ist. Unterstützt werden sie von Ronn Moss und Harold Diamond als Agentendoppel mit halbem Talent. Wollen cool, sind Panne.
Immerhin wurde tatsächlich auf den hawaiianischen Inseln gedreht und so bekommt man durchaus hübsche Landschaftsaufnahmen und die jeweiligen Hintergründe versprühen etwas Urlaubsatmosphäre. Dazu hat man immer wieder was zum Lachen. Aus Gründen, die man vielleicht nicht versteht. Macht aus diesem Möchtegern-Agenten-Plot mit all seinen Plattheiten, dem Sexismus, den bescheuerten Dialoge zum Fremdschämen und diversen Stümpereien aber immer noch keinen guten Film.
Und dennoch, „Hard Ticket to Hawaii“ ist in seiner Doofheit irgendwie noch so engagiert, dass er schon wieder Spaß machen kann. Skateboard, Gummipuppe, Raketenwerfer. Grunz.