Review

Handlung:
In Norwegen passiert bei der Sprennung eines Eisenbahntunnels ein großes Unglück, bei dem auch einige Menschen ums Leben kommen. Doch Videoaufnahmen zeigen, dass dort irgendwas seltsames passiert ist.
Als dann auch noch etwas weiter südlich ein Haus zerstört wird und seltsame Spuren auftauchen, holt die Regierung die Paläontologin Nora Tidemann mit an Bord um die Geschehnisse zu untersuchen.
Schnell wird ihr klar, dass ein unbekanntes Wesen dafür verantwortlich ist, weshalb sie ihren von ihr entfremdeten Vater kontaktiert. Der ist ein Spezialist für eine ganz besondere Art Wesen: Trolle.

Meinung:
Kaiju-Action aus Norwegen? Ich war doch leicht skeptisch ob das gut gehen kann, selbst wenn der Trailer nett aussah (das heisst ja nie was).
Aber Troll bietet genau das, was man sich von einem solchen Film erhofft: der riesige Troll zieht eine Schneise der Zerstörung, kämpft gegen die Armee und unsere Protagonisten, die als einzige vernünftig an die Sache herangehen, versuchen eine Lösung zu finden.
Was mich überrascht hat war, dass die Effekte wirklich überzeugt haben. Ich weiss nicht, was der Film gekostet hat, aber er steht vergleichbaren Hollywood-Produktionen, die garantiert ein Vielfaches kosten, diesbezüglich in Nichts nach.
Das gilt auch für das "menschliche Drama", das solche Filme oft haben und das oft eher stört. Hier fügt sich das, ebenfalls wie eine gewisse Portion Humor, aber sehr gut in das Gesamtbild ein. Dazu kommt noch der gelungene Spannungsaufbau, inklusive dem tragischen Background des Trolls, und fertig ist die Überraschung.

Kurzum:
Sehr gelungener, nordischer Kaiju-Film, der sich hinter seinen großen Vorbildern nicht zu verstecken braucht.

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