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Hat mit Amityville ebenso wenig zu tun wie mit dem Erntedankfest - das ist zumindest mal konsequent. Ich will mich gar nicht groß ärgern über die Geschichte mit dem dubiosen Paartherapeuthen, der in Wahrheit ein Okkultist ist und ein zerstrittene Ehepaar nur in eine Waldhütte eingeladen hat, um es irgendwelchen Geistern oder Dämonen zu opfern, denn es hätte unter anderen Gegebenheiten sogar gut sein können. Aber was hier an Füllmaterial, schäbigsten Special Effects und Filmmaterial-Nachbearbeitungen aufgefahren wird, macht jegliche Hoffnung schnell zunichte und sucht selbst auf dem Amateursektor seinesgleichen an Schlechtheit. Viele der besonders holprigen Dialoge bei den endlos langen Therapiesessions legen den Verdacht nahe, dass die Laien viele Texte improvisieren mussten und der jeweils erste Take verwendet wurde. Man kann jedoch herzlich über den Stuss lachen, also alles halb so schlimm.