Interviewer: "Herr Sidaris, warum drehen Sie ständig so maue Filme??"
Andy Sidaris: "Na, weil meine Werke alle auf Maui spielen..!"
Okay, das war natürlich in gleich zweifacher Hinsicht gelogen: 1.) gibt es dieses "Interview" überhaupt nicht und 2.) spielen die Filme nicht auf Maui, sondern auf einer anderen hawaiianischen Insel - nämlich Molokai. Vom Intelligenzgehalt könnte dieser Dialog aber durchaus aus einem Andy Sidaris-Streifen übernommen worden sein, zumal auch "Fit to Kill" wieder voll von solchen Brechern ist.
Auch hier bleibt Sidaris seinem alten Schema treu, streng nach dem Motto "Never Change a Winning Horse": gleiche Besetzung (neu! neu! neu! JULIE STRAIN!), gleiche Locations, gleiche Story, sogar die gleichen Klamotten müssen die Darstellerinnen auftragen. Immerhin schafft es Sidaris dieses Mal, das Niveau vorangegangener Werke noch zu unterbieten. Und wenn man sich durch Filme wie "Sex Frauen räumen ab" oder "Do or Die" (OT) gequält hat, weiß man, was das heißen mag. Die Dialoge sind hölzern bis lächerlich; die Highlights einpaar WW2-Flashbacks, eine James Bond-hafte Traumsequenz sowie das Duell zweier ferngesteuerter Hubschrauber.
Zugebenermaßen ist der eine oder andere filmische Erguss von Andy Sidaris doch recht passabel geworden, doch hier stellt er sowohl die Intelligenz des Zuschauers als auch seine eigene ein ums andere Mal in Frage. Selbst die Sexszenen hat man schon besser gesehen. Immerhin zeigte der Regisseur nach Vollendigung etwas guten Willen: So wechselte Sidaris nach diesem Werk die halbe Besetzung aus, um in Zukunft die wesentlich knackigeren Julie K. Smith und Shae Marks auflaufen zu lassen. Thanks a lot!
3 von 10 Punkten.