iHaveCNit: Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben (2023) – John Francis Daley und Jonathan Goldstein – Paramount
Deutscher Kinostart: 30.03.2023
gesehen am 02.04.2023 in Dolby Atmos
Kinopolis Main-Taunus-Zentrum – Kino 9 – Reihe 9, Platz 15 – 17:00 Uhr
Auch wenn ich bisher nur vom Namen her „Dungeons & Dragons“ kenne und die beliebte Rollenspielreihe bisher noch nicht gespielt habe, so habe ich dennoch ein wenig Interesse an der neuen Verfilmung „Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ gehabt und so bin ich mit der wohl angenehmsten Erwartungshaltung – wenn überhaupt die ein entspanntes, unterhaltsames Fantasy-Action-Abenteuer zu bekommen – in den Film gegangen und habe genau das bekommen.
Der Dieb und Barde Edgin und die Barbarin Holga waren für einige Zeit in einem Gefängnis. Edgin gehörte zu einer Diebesgruppe – zu der auch der Schurke Forge gehört. Bei einem Raubzug eines bestimmten Artefakts der roten Magier kommt es jedoch zum Verrat, der Edgin und Holga ins Gefängnis führt, aus dem Beide nun ausgebrochen sind und Edgin vor allem an einem Wiedersehen mit seiner Tochter Kira interessiert ist. Die wurde jedoch von Forge und der roten Magierin Sofina korrumpiert und manipuliert, so dass Edgin und Holga ein Team formieren und ein wichtiges Artefakt finden müssen.
Mit einem Ensemble, in dem vor allem Chris Pine, Michelle Rodriguez, Hugh Grant, Sophia Lillis, Justice Smith, Regé-Jean Page, Justice Smith und Chloe Coleman zu sehen ist, bekommen wir wie bereits weiter oben erwähnt ein entspanntes, unterhaltsames Fantasy-Action-Abenteuer, an dem auch ich meinen Spaß hatte. Auch wenn natürlich Charakterzeichnungen recht funktional und oberflächlich gehalten worden sind und die Handlungsentwicklung und die Story ebenfalls zum einen funktional, aber auch dramaturgisch sprunghaft und ein wenig überladen wirken könnte. Interessant wäre es an dieser Stelle natürlich auch gewesen, wie sich meine Sichtweise auf den Film verändert hätte, wäre ich stärker in D&D investiert gewesen, denn hier stelle ich es mir als zweischneidiges Schwert vor, bei dem man sich entweder an den ganzen Insidern und Details des gesamten Films erfreuen könnte oder auch komplett vom Endergebnis enttäuscht sein könnte, weil es nicht die eigene Version wieder spiegelt. Aber ganz unvoreingenommen den Film zu genießen war für mich auf jeden Fall in Ordnung. Nicht zu vergessen, dass es durchaus auch einen Gastauftritt eines von mir sehr geschätzten Schauspielers gab und durch die gesamten Locationwechsel natürlich auch ein wenig Abwechslung geboten hat.
„Dungeons & Dragons: Ehre unter Dieben“ – My First Look – 7/10 Punkte.