8
Ein vor allen Dingen visuell beeindruckender Film. Das kräftige Gelb der Weizenfelder und der tiefblaue Himmel erschaffen eine Athmosphäre, die sich von den in letzter Zeit immer häufiger werdenden künstlich farbreduzierten Hollywood-Streifen abhebt. Die bittere Geschichte selbst wird konsequent aus der Sicht des Kindes erzählt. Das zurückhaltende Spiel des jungen Hauptdarstellers passt dazu genau. Fazit: Ein ungewöhnlicher Film, der auch beim mehrmaligen Schauen nichts von seiner besonderen Stmmung verliert. Einzig die Musik ist in einigen Szenen zu aufdringlich.
9
Ich mag keine Kinder! Sie jagen mir Angst ein! Ich hab schon genug Horrorfilme gesehen, wo man sich vor Kindern gegruselt hat. Und das ist bei mir im Gehirn verankert (aber natürlich nur bei Filmen). Und so hab ich mich anfangs erstmal gut erschreckt. Düstere, gruselige Stimmung, ein Kind... :) Sonst ist der Film eher traurig. Manchmal gibt es aber auch was zu lachen, aber nur selten. Über die gesamte Länge war ich von dem Film gefesselt, wollte wissen, wie es weitergeht. Es herrscht über weite Teile eine drückende Stimmung. Dann wieder eine fröhlichere, aber dennoch nicht lustige Atmosphäre. Die Musikalische Untermahlung hat mir sehr gut gefallen, nur manchmal war sie zu weit im Vordergrund und hat ein bisschen gestört. Die Schauspieler sind okay, meistens sind aber eh nur die Kinder zu sehen. Mir hat der Film gut gefallen. Daher (knappe) 9 Punkte.