Review

Das 80ger Jahre Filme im Retrolook und schön farbig ausgeleuchtet funktionieren können hat in den letzten Jahren vor allem Joe Begos mit seinen beiden Streifen VfW und Christmas Bloody Christmas bewiesen. Revealer schafft dies leider nicht…



Inhalt: Chicago in den 80gern, genauer befinden wir uns in einem schäbigen Pornoladen mit Peepshow-Kabinen. Stripperin Angie kämpft sich durch eine Horde von radikal-christlichen Demonstranten und beginnt Ihren Arbeitstag. Als draußen die Welt untergeht rettet sich die Anführerin der Demonstranten in den Laden und gemeinsam versuchen die beiden einen Ausweg zu finden.

Mehr gibts zum Inhalt nicht zu sagen. Vor allem der Tag des jüngsten Gerichts enttäuscht und wird dem Zuschauer lediglich durch helles Licht beim öffnen der Außentür näher gebracht. Dazu kriechen noch ein paar Parasitenwürmer über den Boden. 
Der Oberdämon, der nach einer Weile auftaucht könnte auch aus Buffy sein und ist zumindest nicht animiert. Am Anfang gibt es noch 1-2 blutige Stellen danach driftet der Film in eine Hatz durch ein Kellergewölbe ab ohne das es eine befriedigende Auflösung gibt.

Hauptproblem ist dass das ganze als Kurzfilm wahrscheinlich besser funktioniert hätte. Viele der Dialoge sind reines Füllmaterial und für 80 Minuten passiert einfach zu wenig. 
Highlight des ganzen ist eine Tanzeinlagen zu dem genialen Song Dark all day von Gunship. 
Warum eine Stripperin sich dabei nicht auszieht bleibt wohl ein Geheimnis des Regisseurs.


Fazit: Schöner Look aber eindeutig Style over Substance. Einen Extrapunkt gibt es noch für die schöne Kamerafahrt zum Schluss. Für Fans von 80ger-Retrolook sicher ein Blick wert, alle anderen sollten sich lieber die Eingangs erwähnten Film ansehen.

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